Klassenfahrt nach Porta Westfalica

Als wir in die Jugendherberge gegangen sind, hat uns Frau Mertens die Zimmer gezeigt. Dann haben wir unsere Betten bezogen. Dann haben wir gegessen. Es gab Hähnchenschnitzel, Pommes und Gemüse. Dann haben wir draußen gespielt. Dann sind wir gewandert. Danach gab es Abendbrot. Es ging ins Bett.
Am nächsten Morgen haben wir gefrühstückt und sind ins Kinderbergwerk gefahren. Später haben wir wieder draußen gespielt. Dann haben wir eine Party gemacht. Dann gingen wir schlafen.
Am nächsten Tag haben wir unsere Bettwäsche abgezogen und die Koffer in die Garage gestellt. Dann sind wir nach Minden zum Wasserstraßenkreuz gefahren. Dann sind wir mit dem Schiff gefahren und haben die Schiffsmühle besichtigt. Wir sind zurückgefahren und nach Brakel gefahren. (Benedikt)
Montagmorgen fuhren wir um 8.30 Uhr los und um 10.00 Uhr kamen wir an. Als wir ankamen, hat der Chef uns gesagt wie alles ging. Am Nachmittag sind wir zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal gegangen. Am zweiten Tag sind wir ins Bergwerk gefahren. Wir haben einen Ammoniten gefälscht. Am dritten Tag sind wir mit dem Boot gefahren und in die Schleuse gefahren. Danach sind wir in die Schiffsmühle gegangen und nach Hause gefahren. (Luca)
Jugendherberge
Am Montag, den 15.06.2015 sind wir mit dem Bus nach Porta Westfalica gefahren. Die Fahrt hat fast zwei Stunden gedauert. Als wir dann angekommen sind, hat der Chef von der Jugendherberge erzählt, was wir machen dürfen oder nicht.
Wir durften aussuchen, mit wem wir in einem Zimmer schlafen wollten. Ich durfte mit Jan, Deniz, Luca, Rafael, Benedikt und Marlon in ein Zimmer. Es gab viele kleine Zimmer und ein Luxuszimmer mit Toilette und Dusche. Das hatten wir.
Es gab auch leckeres Essen. Das musste man sich selber an einer Theke holen. Dazu mussten wir in einer langen Schlange stehen.
Dann gab es noch einen Spielplatz mit einem Fußballplatz, einem Volleyballplatz, einer Schaukel, Tischtennisplatten, einem Kicker und einem Kletterberg. Dort konnten wir hochklettern. Dabei konnten wir uns an den Wurzeln festhalten und durch Büsche hochklettern. Das war wir eine Treppe aus Wurzeln und Erde. Dann konnten wir den Berg runterrutschen. Dabei wurden unsere Hosen ganz schön dreckig und wir mussten sie immer wieder abklopfen.
In der Jugendherberge gab es auch ein Kiosk mit Andenken und Eis. Dann gab es noch Automaten für Popcorn, für Süßigkeiten und für Getränke. Für die Getränkeflaschen gab es 20 Cent Pfand.
Und die Klassenfahrt war cool. (Robin)
Wir mussten nach der Ankunft vor der Herberge warten, weil Frau Mertens drinnen etwas besprechen musste. Wir haben dann etwas gegessen und dann durften wir raus zum Spielen. Wir sind alle auf den Kletterberg gerannt und an den Wurzeln hochgeklettert (aber es gab auch einen leichten Weg nach oben) und an der Erdlochrutsche wieder runtergerutscht. Dann hatten wir eine dreckige Hose und ein Loch in der Hose.
Die Lehrer saßen auf der Wiese.
Manche haben Fußball, Tischtennis (aber von 8 Bällen waren nur 2 heile) oder Basketball gespielt. Es gab noch einen Kicker, eine Schaukel und ein Beachvolleyballfeld. Wir hatten auch eigenes Spielzeug mit, z.B. Tischtennisschläger und Jonglierteller.
Draußen durften wir nicht mit Stöckern und Steinen werfen, weil unterhalb eine Straße war.

Wir haben kleine Zimmer und große Zimmer gehabt und einen großen Raum zum Mittagessen, Abendessen und Frühstücken. Es gab in der Jugendherberge einen Kiosk, der immer nur nach dem Essen aufhatte, nach dem Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Man konnte am Kiosk Chips und Süßigkeiten holen.
Man konnte bei dem Kiosk auch Geld tauschen in Kleingeld für die Automaten, weil die Automaten nicht wechseln konnten. Man musste langsam Geld einwerfen, sonst wäre er kaputt gegangen. (Thorben, Marvin und Lara, Klasse 4)
Kaiser-Wilhelm-Denkmal
Unsere Klassenfahrt ging nach Porta Westfalica. Aus dem Bus sahen wir schon das Kaiser-Wilhelm-Denkmal hoch auf einem Berg. Am Montag nach dem Mittagessen wanderten wir dorthin.
Zuerst ging es in die Stadt und über eine große Brücke. Unter der Brücke waren Gleise und die Weser. Wir gingen die Straße entlang und kamen in den Wald. Wir wanderten einen steilen Berg hoch. Überall lagen Äste und Blätter. Das Gehen war mühsam und schwer. Als wir oben waren, hatten wir eine tolle Aussicht auf die Weser. Auch die Jugendherberge konnten wir sehen. Ich habe dazu durch das Fernrohr geschaut. Nun haben wir uns alle zum Klassenfoto auf die Steine gesetzt. Der Rückweg war leichter, obwohl der Weg weit war. Wir haben alles gut geschafft. Es war schön. (Frederike)
Am Montag, den 15.06.2015 sind wir am Nachmittag von der Jugendherberge zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal gegangen. Wir sind an einer großen Brücke vorbeigegangen. Unter der Brücke waren die Weser, ein Feld, vier Gleise und eine große Straße. Dann mussten wir einen ganz steilen Berg hochgehen. Plötzlich kam ein Weg, der gesperrt war. Daneben war eine Straße. Wir sind neben der Straße weiter gegangen. Ab und zu kamen Autos. Wir mussten viele steile Wege und Treppen hochgehen. Als wir oben am Denkmal waren, hatten wir eine tolle Aussicht. Das haben wir genossen. Durch ein Fernrohr konnten wir die Weser sehen sowie die Jugendherberge und viel Landschaft. Vor der Statue, auf der Treppe, haben wir ein schönes Klassenfoto gemacht.
Der Rückweg war viel leichter. Wir sind hoch und runter gelaufen und haben es bis zur Jugendherberge geschafft.
Ich fand die Klassenfahrt sehr gut! (Marlon)
Der Hinweg war immer durch Wälder bergauf. Der richtige Weg war öfter gesperrt wegen Baustellen. Dadurch mussten wir immer improvisieren. Der Weg war ziemlich lang. Wir mussten auch über eine Brücke über die Weser.
Endlich waren wir an unserem Ziel. Die Aussicht auf Porta Westfalica und die Jugendherberge war superschön. Man konnte für 1 € durch ein Fernrohr gucken. Die Statur von Kaiser Wilhelm war riesig. Wir haben noch schön viele Klassenfotos gemacht.
Alle haben sich gefreut wieder zurückzugehen, weil es bergab ging. Und wie das Sprichwort sagt: „Zurück ist immer kürzer!“
Alle haben sich auf den nächsten Tag gefreut. Das war ein schöner Anfang einer Klassenfahrt. (Lenja und Louis)
Bergbaulehrpfad
Am Dienstag fuhren wir mit dem Linienbus nach Kleinenbremen. Unterwegs sahen wir ein Huhn. Es stand auf dem Bürgersteig. Wir sind den Bergbaulehrpfad in umgekehrte Richtung gegangen. Dabei haben wir zuerst eine Tafel mit einer Karte fotografiert und sind danach weiter gegangen. Wir haben bald viele große Steine gesehen und große Bäume mit Lianen wie im Urwald.
Dann haben wir ein altes Förderband gesehen und einen Wagen. Darin werden Steine transportiert. Diese Wagen heißen auch Hunt oder Lore. Auf den Wagen war das Zeichen vom Bergwerk. Der Berg bestand aus Steinen. Das war ein altes Korallenriff. Hier war nämlich vor Millionen Jahren mal ein Meer. (Jan)
Am Dienstag sind wir mit dem Bus zum Bergbaulehrpfad gefahren. Unterwegs lief ein Huhn über die Straße. Auf dem Lehrpfad haben wir große Steine und Bäume mit Lianen gesehen. Wir haben ein altes, verrostetes Förderband und einen Wagen gesehen. Darin werden Steine transportiert. Sie heißen Hunte. Einige haben sich davor fotografiert. Die Felswände bestanden aus alten Korallen. Sie waren rot und braun. (Helena)
Ammoniten
Am Bergwerk haben wir in einem Raum Ammoniten gegossen. Dazu wurde Gips in eine Schale getan und Wasser draufgeschüttet. Wir mussten kräftig rühren und dann alles in eine Form gießen. Bei einigen Kindern hat das nicht geklappt, weil der Gips zu schnell trocknete. Die Form war aus Gummi. Sie war ganz schwabbelig.
Dann sind wir ins Museum gegangen. Dort haben wir Ammoniten gesehen. Ammoniten sind so ähnlich wie Kraken oder Tintenfische. Sie sind Fossilien. Sie sind rückwärts geschwommen und konnten nicht sehen, wohin sie schwammen. Ihr Körper steckte in einem runden Teil. Darin waren Luftkammern. Die Ammoniten wurden von den anderen Tieren gefressen. Darum gibt es viele kleine Ammoniten. Manche wurden auch größer. Der zweitgrößte Ammonit, den man gefunden hat, steht im Museum. Er wurde auch gefälscht (aus Gips gegossen). Dann gab es noch ein Bild von einem Ammoniten, der durchgeschnitten war. Da konnte man das Innere mit den Luftkammern sehen. Wir konnten auch das winzige Herz sehen.
Ammoniten
Historische Rekonstruktion lebender Ammonitentiere von Heinrich Harder. Als überholt gilt die Deutung der Arme als Cirren und der Anaptychen als Gehäusedeckel. Dann haben wir Fußabdrücke von Dinos gesehen. Dann gab es ein Bild von einem Mammut und Stoßzähne. Sie waren aus Elfenbein. (Sedat, Jannik)
Wir kamen an dem Bergwerk an und haben uns in Gruppen aufgeteilt. Dann hat uns eine Frau Gummiformen von Ammoniten gegeben. Wir mussten die mit einem Schwamm befeuchten. Dann haben wir Gips angerührt und in die Form gegossen. In der Wartezeit waren wir im Museum. Wir haben kleine und große Ammoniten gesehen und versteinerten Sand.
Die Ammoniten sind eine ausgestorbene Tiergruppe der ausschließlich marin lebenden Kopffüßler. Es gibt 30.000 bis 40.000 verschiedene Arten.
Danach wurde unser gegossener Ammonit aus der Form gedrückt. Wir haben ihn in Zeitungspapier gewickelt, unsere Namen darauf geschrieben und in einen Karton gepackt. (Sonja und Wolf Klasse4)
Kinderbergwerk
Als wir dran waren, bekamen alle Kinder aus der Klasse 3 orange Helme mit Licht auf. Orange Helme heißt: Wir sind der Rettungsdienst. Unsere Lehrer bekamen gelbe Helme auf. Das sind Hauer, die alles abbauen. Weiße Helme sind die Steiger. Das sind die Chefs. Frau Rietmeier hatte so einen Helm.
Als wir dann ins Bergwerk gegangen sind, kamen zwei andere Männer. Wir haben zu ihnen „Glück auf!“ gesagt. Dann sind wir in einen Zug gestiegen. Alle Türen gingen gleichzeitig mit einem Ruck zu. Wir haben uns gefühlt als wären wir in einem Käfig eingesperrt. Als wir losfuhren, war es dunkel und unheimlich.
Dann kamen wir an. Im Kinderbergwerk haben wir einen Film über das Bergwerk angeguckt. Das Bergwerk ist so groß wie 22 Fußballfelder. Wir haben gesehen wie und was dort früher gearbeitet wurde. Essen haben sie früher buttern genannt.
Robin, Deniz, Frederike, Leon und Luca durften mit einem Eisenbohrer, der mit Druckluft betrieben war, bohren. Da hat man voll in den Händen gespürt wie es gebebt hat.
Es gab dort große Rohre, die man zum „Bewettern“ brauchte. Wenn man etwas Leichtes auf der Hand hielt und davor hielt, wehte es weg. Schwere Teile blieben liegen.
Es wurde sogar eine Sprengung nachgemacht. Einige Kinder bekamen Dynamitstangen (die nicht echt waren). Sie steckten sie in die Löcher an der Wand. Luca musste jetzt rufen: „Es brennt!“. Das bedeutet, jetzt wird gesprengt. Dann leuchteten die Lampen von der Sprengung. Die Lampen leuchteten von innen nach außen.
Nach einer Sprengung gab es viel Staub und die Bergleute hatten Pause. Sie konnten „buttern“. Wir haben ein Puzzle gespielt auf dem die Bergleute aßen. Dann sahen wir eine alte Flasche, eine Brotdose und eine Lampe. In der Flasche war Kaffee. Der wurde auf einem Ofen heiß gemacht. Dann haben wir noch alles aufgeräumt und sind zu Fuß zurückgegangen.
Unterwegs haben wir eine alte Toilette gesehen. Sie sah wie ein Mülleimer aus. Wenn man da draufgemacht hatte, musste man Kalk darüber streuen. Wenn der Eimer voll war, mussten die Lehrlinge ihn wegbringen und ausleeren.
Dann gingen wir weiter. Wir kamen in einen dunklen Raum. Wir haben die Lampen ausgemacht und mussten 20 Sekunden ganz still sein. Man fühlte sich alleine und es war ganz dunkel.
Als wir weiter gingen, machte Frau Rietmeier das Licht aus und wir mussten unseren Lehrern leuchten, weil sie kein Licht an den Helmen hatten. Wir waren jetzt die einzigen Menschen im Bergwerk. Es war toll hier! (Julia)
Am Dienstag sind wir in das Kinderbergwerk gegangen. Dort durften 5 Kinder bohren. Dann haben wir etwas gesprengt und zwei Kinder durften puzzeln. Die Bergleute haben das Essen „buttern“ genannt. Das hat Spaß gemacht. Dann sind wir zurückgegangen und haben die Lichter ausgemacht. Wir waren die einzigen Menschen im Bergwerk. (Finja)
Im Kinderbergwerk war es sehr kalt. Mit der Bahn sind wir tief hinein gefahren. Dann haben wir uns einen Film angeguckt. Dort wurde gezeigt, wie dort früher gearbeitet wurde. Fünf Kinder durften den Bohrer ausprobieren. Dann haben wir ausprobiert, wie Luft in das Bergwerk geleitet wird. Die Frau hat uns erklärt wie man mit Dynamit im Bergwerk sprengt.
Es gab auch große Schiebespiele mit Bildern aus dem Bergbau. Nach dem Spielen sind wir mit der Bahn zurück gefahren.
Danach haben wir einen Spaziergang im Wald um das Bergwerk herum gemacht. Teilweise ging es steil bergauf. Es gab eine Karte, auf der alle Wege eingezeichnet waren. Frau Schmitz und Frau Roland haben gesagt: „Wir nehmen den geraden Weg!“ Zuletzt sind wir wieder zum Museum zurückgegangen. (Marie, Jasmin)
Schifffahrt
Am Mittwoch sind wir von der Jugendherberge bis zur Bushaltestelle gelaufen. Dieses Mal mussten wir einmal umsteigen. Ein paar Minuten später sind wir angekommen. Wir mussten ein paar Minuten laufen. Dann haben wir das Schiff gesehen und sind eingestiegen. Dann sind wir losgefahren. Wir sind über den Mittellandkanal gefahren. Unter der Brücke war die Weser. Dann sind wir zurückgefahren bis zur Schleuse. Neben der Schleuse wird eine neue gebaut. Wir mussten etwas warten. Dann sind wir in die Schleuse gefahren. Das Tor ging hinter uns hoch. Dann ging das Wasser immer tiefer bis wir schließlich unten waren. Vor uns das Tor ging auf. Wir sind durchgefahren und kamen auf die Weser. Die sind wir ein Stück entlanggefahren. Dabei kamen wir unter der Brücke vom Mittellandkanal her – da, wo wir vorher drüber gefahren sind. Die Fahrt war toll (Ronny)
Am Mittwoch sind wir von der Jugendherberge zur Bushaltestelle gegangen. Dort haben wir auf den Bus gewartet. Wir fuhren nach Minden. Wir sind da umgestiegen. Dann sind wir zum Mittellandkanal gegangen und haben auf unser Schiff gewartet. Das war die Poseidon. Conner, Darian und ich durften zum Kapitän. Der Kapitän hat uns erzählt, wofür das Ruder und die Knöpfe sind. Conner durfte das Ruder sogar kurz anfassen. Dann gab es da noch ein Funkgerät. Danach mussten wir drei rausgehen und das Schiff fuhr los. Unterwegs haben wir ein Schiff gesehen, das Helena heißt. Dann sind wir über eine Brücke gefahren. Darunter war die Weser. Das Schiff hat sich gedreht und ist zurückgefahren. Wir konnten von Weitem das Kaiser-Wilhelm-Denkmal und gegenüber den Fernsehturm sehen. Wir sind zur Schleuse gefahren. Daneben wird eine neue gebaut. Sie ist nächstes Jahr fertig.
Die alte Schleuse ist über 100 Jahre alt. Wir sind in die Schleuse gefahren. Die Sperre ging hoch. Das Wasser sank 13 m tief. Das dauerte 10 Minuten. Das Wasser wird abgepumpt. In der Seite ist ein Tank in den Wänden. Dann ging das Tor hoch und wir sind über die Weser gefahren. Es ging in die Richtung zur Schiffsmühle. Man kann auf der Weser bis Höxter fahren. Das dauert mit diesem Schiff drei Tage. (Leon)
Am Mittwoch sind wir mit einem Linienbus nach Minden gefahren. Alle 3 Klassen sind zur Bootshaltestelle gegangen und dort von einem Schiff namens Poseidon abgeholt worden. Wir fuhren auf dem Mittellandkanal. Der Kapitän hatte manchmal Durchsagen gemacht, was sehr informativ war. Auf der Schifffahrt konnten wir essen und trinken. Weil das Wetter so gut war, saßen wir alle draußen und haben unser Picknick verspeist. Die Lehrerinnen haben ein großes Eis gegessen. Hinter uns fuhr ein blaues Transportboot. Wir haben es vorbeigelassen. Es hielt am Ufer an.
Wir fuhren in die Schleuse. Alle waren ganz aufgeregt. Das Wasser sank auf 13 Meter Tiefe. Dann ging das Tor hoch und wir fuhren auf die Weser. Die Landschaft war schön und wir sind unter dem Mittellandkanal hergefahren.
Es war schön mit dem Boot zu fahren und deshalb wir uns bei dem Kapitän und seinen Gehilfen bedankt. Auf der Rückfahrt mit dem Linienbus war es total voll. Ein Opa ist auf ein Kind gefallen. Das Kind hatte eine Verletzung am Kopf. (Luca Schreiber, Greta, Ole und Luca Beller)
Schiffsmühle
Nach der Schifffahrt gingen wir zur Schiffsmühle. Julia hat gedacht, dass es eine richtige Mühle ist, aber das Mühlrad war nicht oben in der Luft, sondern im Wasser. Als wir ankamen, war die Mühle an. Dann machte der Mann sie aus und hat alles erklärt. An der Weser gab es viele Mühlentypen. Eine ist die Wassermühle. Früher waren Wassermühlen in der Mitte vom Fluss. Da musste man mit einem Boot hinfahren.
Die Mühle wurde nachgebaut, aber sie ist schon alt. Sie ist genau wie eine Mühle früher. Das Mühlrad kann sich nur in eine Richtung drehen, sonst mahlt es nicht und geht kaputt. Innen gibt es kleine und große Räder. Sie drehen sich zusammen mit dem großen Mühlrad draußen. Wenn wenig Wasser in der Weser ist, dreht sich das Rad wenig. Jetzt war wenig Wasser da. Da hat man einen Motor, der hilft. Der ist aber neu. Früher gab es so etwas nicht. Das Getreide wurde oben in einen Trichter geworfen. Darunter waren Mühlsteine. Die Mühlsteine haben Rillen und zermahlen das Getreide. Sie mahlen kein Mehl, sondern Schrot. Das fällt dann in einen Beutel. Nach der Erklärung durften wir noch Fragen stellen. Wir wollten wissen wie es bei Eis auf dem Fluss ist. Das Eis kann eine Mühle kaputt machen, aber es gibt schon lange kein Eis mehr.
Dann gingen wir zum Bus und fuhren nach Porta Westfalica. Der Busfahrer fuhr ganz schnell. Da ist ein alter Mann gefallen und fiel genau auf Samira. Sie hat sich am Kopf gestoßen. Das tat ganz schön weh. Dann sind wir zur Jugendherberge gelaufen und haben unsere Koffer aus der Garage geholt. Als der Bus kam, haben wir sie eingepackt und sind nach Hause gefahren. Die Klassenfahrt war toll! (Deniz)
Die Schiffsmühle war gleichzeitig ein Boot und eine Mühle aus Holz. Sie lag auf der Weser und wurde vom Flusswasser angetrieben. Mit Mahlsteinen wurde Getreide gemahlen.
Ein Mann erzählte uns, wie die Mühle damals betrieben wurde. (Erik)