Vorlesetag am 23. April 2015

„Das hat wirklich Spaß gemacht!“ war die Aussage eines Schülers nach dem Vorlesetag am Tag des Buches an der Brüder-Grimm-Schule Brakel.
Besonders an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache hat Sprache in gesprochener und geschriebener Form einen großen Stellenwert. Lesen und Schriftsprache bieten sehr oft eine gute Möglichkeit, Schwierigkeiten in der gesprochenen Sprache zu reflektieren und helfen somit die Schwierigkeiten abzubauen. Gerade am Anfang des Schriftsprach- und Leseerwerbs muss daher das Interesse an Büchern und am Lesen geweckt und gefördert werden, was die Brüder-Grimm-Schule am Vorlesetag mit Lesevorbildern erreicht hat.
Landrat Friedhelm Spieker, die stellvertretende Bürgermeisterin von Brakel Frau Grewe, die Leiterin des Familienzentrums Brede Schwester Veronika Amrhein, Pfarrer Koch, die Leiterin der Abteilung Schule und Kultur des Kreises Höxter Christina Dunschen, Carsten Meier von der Freilichtbühne Bökendorf und Barbara Eller als Stadtführerin in Brakel folgten der Einladung, aus bekannten Kinderbüchern vorzulesen. Dabei gab es Geschichten aus dem Dschungelbuch, von der kleinen Hexe, dem Sams, Märchen oder afrikanische Tiergeschichten zu hören.
Natürlich haben nicht nur die Erwachsenen gelesen, sondern auch die Schülerinnen und Schüler selbst, die in verschiedenen Aktion rund um Bücher, z.B. der Vorstellung ihres Lieblingsbuches, immer wieder die Möglichkeit hatten, in Geschichten einzutauchen. Damit haben sie vielleicht auch einen der Namensgeber der Schule, Jacob Grimm, froh gemacht, der sagte „Es ist traurig, für ein nichtlesendes Publikum zu schreiben.“